Ein Herzensprojekt

Das Thema Menschenhandel und Zwangsprostitution

Im Herbst 2013 hörte ich zum ersten Mal bewusst von Menschenhandel und Zwangsprostitution. Beziehungsweise hörte ich zum ersten Mal davon, dass auch hier in Deutschland – also direkt vor meiner Haustür – Menschen leben, die nach Deutschland verkauft oder gelockt wurden. Und jetzt arbeiten diese Menschen hier unter menschenunwürdigen Umständen und/oder werden zur Prostitution gezwungen.

Das hat mich hart getroffen und dieses Thema ließ mich nicht mehr los. Ich dachte viel darüber nach, was ich dagegen tun könnte. Ich sprach mit meinen Freundinnen und gestaltete Abende in unserer Jugendarbeit rund um das Thema. Ich suchte nach Informationen und teilte Aufklärungsvideos auf Facebook. Trotzdem hatte ich das Gefühl, doch mehr tun zu wollen… Ich hatte nur keine Ahnung wie!

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Laudatio für Ärzte & Co.

Das Gehörte

Ich glaube, wir haben fast alle Freunde, Bekannte oder Verwandte, die im medizinischen Bereich tätig sind. Und wir haben alle ihre Geschichten gehört – die Geschichten darüber, dass Stellen abgebaut werden, obwohl schon mit diesen Stellen die Arbeit kaum zu schaffen war. Oder darüber, dass diese unglaublich verantwortungsvollen Berufe (zumindest in der Pflege) in keinster Weise entsprechend entlohnt werden.

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Die Theodizee-Wut

Heute hatte ich einen meiner „Ich hasse dich, Gott!“-Momente. Ja, ich habe solche Momente und ich bin wirklich nicht stolz darauf…

Wie kam es dazu? Ich setzte mich ans Klavier, um zu singen. Die letzten Tage war meine Stimme, wenn ich versuchte zu singen, etwas besser gewesen. Und heute funktionierte sie wieder mal einfach gar nicht.

Da wurde ich echt wütend. Und aggressiv. Ich hätte am liebsten irgendwas zerschlagen. Ich war einfach sauer. Auf Gott.

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Herzensmenschen

Schon oft habe ich kleine Dankes-Hymnen an meine Freunde geschrieben. Schon oft war ich überwältigt von ihrer Liebe, von ihrem Feingefühl, von ihrer Wertschätzung. Immer wieder wurde mir neu bewusst, wie unglaublich kostbar meine Freunde und meine Familie sind.

Aber vielleicht war es mir zu keiner Zeit deutlicher bewusst, als während meiner Zeit im Krankenhaus. Während der Zeit, in der ich meine Diagnose bekam, in der die Therapie startete und meine Gefühle Achterbahn fuhren.

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